Filmblog der 13te

28. August 2010

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Handlung:
Wir schreiben das Jahr 2019, die Weltherrschaft haben sich die Vampire unter den Nagel gerissen, was zur Folge hat, dass es kaum noch Menschen gibt.
Die wenigen, die es noch gibt, tuen sich zusammen und kämpfen um ihr überleben.
Der dadurch enstehende Blutmangel stellt die Vampire vor ein großes Problem.
In ihrer Not versuchen sie sogar die Wirkung von Verzehr von Vampirblut zu testen, was jedoch eine furchtbare Mutation mit sich führt, wodurch so genannte Subwalke entstehen, eine Urform des zivilisierten Vampirs.
Ed (Ethan Hawke) arbeitet mit seinem Kollegen daran einen Ersatzstoff für Blut herzustellen, scheitert bis jetzt doch immer kläglich.
Bis er einer kleinen Gruppe von Menschen begegnet, die ihm etwas viel besseres als eine Alternative bieten, nämlich Heilung.

Ekelfaktor:
War kaum vorhanden.
Es handelt sich hierbei allerdings auch nicht allzusehr um einen typischen Vampirfilm, sondern viel mehr um einen Sci-Fi-Thriller, indem nunmal Vampire die Hauptrolle spielen.
Hier und da hat es natürlich auch ordentlich geblutet, hat dabei jedoch nie lächerlich, übertrieben oder aufgesetzt gewirkt.

Effekte:
Brennende und platzende Vampire muss man natürlich irgendwie darstellen.
Hierfür wurde, wie heute üblich, auf Computeranimation zurückgegriffen.
Entgegen meiner Befürchtungen waren diese jedoch richtig gut und wirkten realistisch.

Höhepunkte:
Ich fand’ nicht wirklich, dass der Film spezielle Höhepunkte zu bieten hatte.
Vielmehr zog sich ein gleichmäßiger Spannungsbogen durch den gesamten Film.

Beschwerden:
Gibt es eigentlich keine.
Die Schauspieler waren gut, die Effekte auch, die Story war gut durchdacht und schlüssig.

Fazit:
Daybreakers ist definitiv ein Film für Vampir-Fans, die endgültig genug davon haben, dass Vampire seit Twilight nur noch romantisch-verklärt dargestellt werden.
Absolut kurzweilig und somit empfehlenswert.

Bewertung: ★★★★★

Kategorien: Horror

Laura @ 12:27

31. Mai 2010

Kranker Scheiß (The Human Centipede)

Diesmal im wahrsten Sinne des Wortes…
Ich meine, wie kommt man auf so eine Idee?
Wollte da jemand eigentlich einen Anal-Porno drehen und hat dann gemerkt, dass er noch eine 1-Liter-Flasche Kunstblut rumstehen hat?

Ich mag ja kranke Ideen, aber das ist einfach nur…bah…
Aber seht selbst:

Es geht also um einen deutschen (wie könnte es anders sein :D ) Arzt, der auf die Idee gekommen ist einen menschlichen Tausendfüßler zu erschaffen um zu sehen, wie lange dieser überleben könnte.
Um dies zu verwirklichen näht er einfach mal drei Menschen an A*sch und Mund zusammen.

Das ist einfach nur sick!

Kategorien: Survival-Horror, Trailer
Tags:, ,
Laura @ 13:10

7. März 2010

Alice im Wunderland

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Bitte nur lesen, wenn ihr den Film schon gesehen habt, oder es euch nichts ausmacht, wenn ihr im Vorhinein quasi die ganze Geschichte schon kennt.
Im Grunde ist es nicht schlimm, da es keine großartigen Wendungen oder ähnliches gibt.

Die mittlerweile gar nicht mehr kleine Alice hat ihren Besuch im Wunderland vor rund 13 Jahren schon lange vergessen. Lediglich im Traum begegnen ihr die wundersamen Charaktere immer wieder.
So kommt es, dass Alice gegen ihren Willen mit dem sonderbaren Hamish Ascot verlobt werden soll. Im Moment des Antrags sieht sie jedoch das Kaninchen in der Weste und mit der Taschenuhr, dass ihr auch in ihren Träumen immer wieder begegnet. Sie lässt Hamish somit vor versammelter Mannschaft im Regen stehen und folgt dem Kaninchen.
Dieses verschwindet in einem riesigen Kaninchenbau in das auch Alice ungeschickt hineinfällt.

Unten angekommen kommt zumindest dem geneigten Zuschauer alles sehr bekannt vor.
Ein Raum mit Türen, alle jedoch versperrt. Hinter einem Vorhang eine winzige Tür, auch versperrt. Auf dem Glastisch liegt plötzlich ein Schlüssel, er passt in die kleine Tür jedoch kommt Alice nicht hindurch.
Das “Trink mich” – “Iss mich” – Spielchen beginnt.
Auch den Wunderländlern kommt es seltsam vor, dass sich Alice an dieses Prozedere nicht mehr erinnern kann. Es wird ihr vorgeworfen sie sei die falsche Alice.

Bereits hier tauchen die ersten Mängel des Films auf und zwar die Proportionsfehler. Die normalgroße Alice hält besagten Schlüssel wie einen normalen Schlüssel in der Hand, auch die riesige Alice hält einen winzigen Schlüssel in der Hand. Jedoch hält die winzige Alice ebenfalls einen, für ihre Größe, normalgroßen Schlüssel.
Diese Proportionsfehler ziehen sich durch den gesamten Film.

Doch weiter in der Handlung.
Alice kommt also endlich in der richtigen Größe durch die Tür.
Begrüßt wird sie von einer Maus, dem weißen Hasen, einem Dodo und von den Zwillingen Diedeldei und Diedeldum (die ich großartig finde!).
Diese fünf streiten sich nun also darum ob sie denn diesesmal die richtige Alice gefunden haben. Doch warum lange diskutieren, wenn man auch den allwissenden Absolem befragen kann.
Also bringen sie Alice zu einer Raupe, die von dem grandiosen Alan Rickman gespielt wird.
Diese Raupe offenbahrt ihr, dass es nun an ihr liegt das Wunderland zu retten indem sie den Jabberwocky der roten Königin mit einem ganz bestimmten Schwert am Blumertag den Kopf abschlägt.
Alice kann dies alles nicht glauben und hält nach wie vor alles für einen Traum.
Doch bevor sie weiter zweifeln kann wird die Gruppe durch einen Angriff von Karten-Rittern der Armee der roten Königin getrennt. Angeführt wird diese von dem Herzbuben Ilosovic Stayne und dem Bandersnatch.
Diedeldei und Diedeldum werden zusammen mit dem weißen Kaninchen zur roten Königin gebracht.
Alice kann dank der Hilfe der Maus, die dem Bandersnatch ein Auge aussticht, entkommen.

Hier tritt der zweite gravierende Logikfehler auf, denn wo am Anfang noch ein Dodo die Truppe begleitete ist von ihm ab hier nie wieder die Rede.

Auf der Flucht stößt sie auf die (von mir heiß und innig geliebte) Grinsekatze.
Sie zweifelt nicht daran, dass es sich um die echte Alice handelt und führt sie zum (wie nicht anders erwartet, großartig gespielten) verrückten Hutmacher, der sie bereits sehnsüchtig erwartet.
Auch der noch viel verrücktere Märzhase (ebenfalls grandios) heißt sie hier willkommen.

Was mich am Hutmacher gestört hat ist zum einen sein Make-up, da es einfach viel zu sehr als Make-up zu erkennen war. Das fand ich einfach unpassend.
Zum anderen war es die Synchronisation. Ich bin mir sicher, dass David Natahn wieder sein Bestes gegeben hat und sie war auch nicht schlecht, aber wer die englischen Trailer kennt, weiß wie sehr Johnny Depp mit seiner Stimme gespielt hat und ich denke, dass man dies schwer umsetzen kann, wenn man nicht selbst spielt, sondern lediglich einspricht.
Und falls ich mich nicht gänzlich irre, hat der Leitsatz aus den deutschen wie aus den englischen Trailern komplett gefehlt.
“Some say to survive it, you need to be as mad as a hatter…which luckily…I am.”
“Es heißt um dort zu überleben, muss man verrückt sein, wie ein Hutmacher…glücklicherweise…bin ich das.”

Nur kurze Zeit später stört der Herzbube auch dieses Treffen doch der Bluthund Bayard, der mit dem Herzbuben eintrifft, verrät Alice Versteck in der Teekanne nicht, sodass sie kurz darauf fliehen können.
Hierzu sei zu sagen, dass besagter Bluthund der Herzkönigin nur dient, da diese seine Frau und Kinder gefangen hält.

Der Hutmacher und die geschrumpfte Alice machen sich auf den Weg zur weißen Königin, jedoch wird der Hutmacher gefangen genommen und zur Herzkönigin gebracht, woraufhin sich Alice alleine auf den Weg machen muss.
Doch bereits am nächsten Tag stößt der Bluthund auf sie und sie machen sich, entgegen der Prophezeiung auf den Weg den Hutmacher zu retten.
Durch eine Spalte in der Schlossmauer gelangt die geschrumpfte Alice in den Garten der Herzkönigin. Der weiße Hase entdeckt sie, gibt ihr den “Iss mich”-Kuchen zu essen woraufhin Alice größer als erwünscht wird.
Darauf wird die Königin natürlich aufmerksam. Alice gibt sich als “Em” aus “Empöringen” aus, durch ihre übermäßige Größe gewinnt sie die Sympathie der Königin und darf in ihrem Schloss hausen.
Hier trifft sie auf die Maus, die Zwillinge und natürlich den Hutmacher.
Die Maus gibt ihr, mehr oder weniger freiwillig, das Auge des Bandersnatch zurück, wodurch Alice an das Schwert gelangt mit dem sie den Jabberwocky erschlagen soll.
Der Hutmacher soll während dessen geköpft werden, doch die Grinsekatze rettet ihn und er kann entkommen.
Durch verschiedene Irrungen bekommt die Herzkönigin heraus, wer “Em” wirklich ist, doch Alice kann auf dem Bandersnatch ebenfalls entkommen.

NiMiDiMieBreRü!

Alice macht sich auf den Weg zur weißen Königin, die sie wieder auf Normalgröße schrumpft.
Kurze Zeit später treffen auch der verrückte Hutmacher, die Maus, die Zwillinge und der weiße Hase bei ihr ein.
Alice hat mitlerweile eingesehen, dass es sich nicht um einen Traum handelt, sondern viel mehr um eine Parallelwelt, sodass sie sich dazu entschließt, den Jabberwocky erschlagen zu wollen und Wunderland zu retten.

Am Blumertag also stehen sich die rote und die weiße Armee auf einem Schachbrett-ähnlichen Schlachtfeld gegenüber.
Als der Jabberwocky auftaucht beginnt Alice einen Zweikampf mit ihm.
Der Hutmacher mischt sich jedoch ein und beide Armeen beginnen gegeneinander zu kämpfen.
Alice gelingt es schließlich den Jabberwocky zu erschlagen und wie durch Zauberhand wird die Krone der roten Königin der weißen Königin überreicht.
Die weiße Königin verbannt die rote Königin, wie auch den Herzbuben, ins Exil.
Alice entschließt sich dazu Wunderland nun hinter sich zu lassen indem sie das Blut des Jabberwockys trinkt.

Wieder in der normalen Welt lehnt sie den Heiratsantrag ab und tritt in die Fußstapfen ihres verstorbenen Vaters und wird eine selbstbestimmte Geschäftsfrau.

Hier endet also der Film.
Ich bin insgesamt, als großer Burton-Fan, eher enttäuscht.
Man merkt dem Film einfach zu sehr an, dass es eine Auftragsarbeit für Disney war.
Es fehlt einfach das Markabere, das Düstere, dass Burton Filme sonst ausmacht.
Alleine die Köpfung des Jabberwocky war viel zu unblutig.
Ab der Hälfte des Filmes hatte ich auch den Eindruck als hätte Burton selbst keine rechte Lust mehr gehabt.
Der Humor stimm jedoch.
Aber noch ein ganz, ganz großes Mancko war die Musik.
Anfangs war es noch typische Elfman Musik, mit leichten Frauensängen, wilden Noten-Fahrten, doch gegen Ende wurde es immer mehr zur typischen 0815-Filmmusik, vor allem bei der Schlacht. Das hat mich wirklich sehr, sehr enttäsucht, denn ich finde Elfmans Musik macht Burton Filme erst zu dem was sie sind.

Trotz allem habe ich auch diesen Film lieben gelernt, denn es ist eben doch ein Burton, die verrückten Charaktere und der typische Humor machen so einiges wieder wett.
Dennoch kann ich keine volle Punktzahl geben, was so ansonsten glaub ich neben Ed Wood noch kein Burton Film geschafft hat.

Und ein P.S. noch an alle Eltern:
Bitte geht nicht mit euern Kindern in diesen Film, er ist nicht umsonst FSK 12.
Als ich ihm Kino war war ein kleines Mädchen, vielleicht 6 Jahre alt, drin und ich will nicht wissen, wie sehr es sich gefürchtet hat.

Bewertung: ★★★★☆

29. November 2009

Final Destination 4

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Handlung:
Alles beginnt bei einem Nascar rennen, das Nick zusammen mit seiner Freundin Lori und seinen Freunden Hunt und Janet besucht.
Während des Rennens hat Nick auf ein Mal eine schreckliche Vision. Er sieht wie es zu einem Unfall kommt bei dem nicht nur fremde Menschen sondern auch seine Freunde und schließlich auch er selbst ums Leben kommen.
Durch die Vision gewarnt versucht er die restlichen Besucher aus dem Stadion zu bekommen, doch nur 12 weitere verlassen es.
Doch kaum sind sie dem Tod entrunnen holt sich dieser doch was er will und die junge Frau, die auch in Nicks Vision als erste sterben musste, verunglückt tötlich.
Nach und nach werden nun alle in der Reihenfolge, wie es der Tod vorhergesehen hatte, durch unglückliche Zufälle ums Leben gebracht. Nick und seine Freunde wollen diese Kette aufhalten und dem Tod einen Strich durch seine morbide Rechnung machen.

Gruselfaktor:
Ist bei diesem Film gleich Null. Der Tod als sozusagen Gegner ist nicht angsteinflößend, sondern eher clever und unterhaltsam.

Ekligkeitsfaktor:
Für meinen Geschmackt definitiv zu wenig.
Die meisten Todesszenen sind zwar wie immer genial erdichtet, jedoch wird bei vielen mit den Leichen gespart, sodass sie auch manchmal gar nicht zu sehen sind.
Dort wo sie jedoch zu sehen sind, sind sie schön eklig.

Beschwerden:
Wirklich beschweren kann ich mich eigentlich nicht, da ich ohne große Erwartungen in den Film gegangen bin.
Klar, es ist weder eine neue Handlung noch erfährt man neue Hintergrundinformationen, es ist eigentlich das gleiche wie immer, doch das macht der Film gut ohne langweilig zu werden.

Höhepunkte:
Wie in jedem der Final Destination Teile sind das natürlich auch hier die Todesszenen, oder viel mehr durch welche Verkettungen es zu diesen überhaupt erst kommt.
Ansonsten sind hier weder schauspielerische noch inhaltliche Höhepunkte zu erwarten.

Fazit:
Final Destination 4 ist in jedem Fall besser als sein Vorgänger, doch nicht der beste der Reihe. Ich würde ihn Horror-Film-Fans als Komödie empfehlen, er ist sehr kurzweilig und es gibt viel zu lachen, aber auch der Gore-Faktor bleibt nicht aus.

Bewertung: ★★★½☆

Kategorien: Teenie-Horror
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Laura @ 14:19

31. Oktober 2009

Trick ‘r Treat – Die Nacht der Schrecken

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Handlung:
Es werden 5 Halloween-Geschichte erzählt, die sich jedoch alle hier und da miteinander überschneiden.
In jeder dieser Geschichten spielt Sam jedoch eine tragende Rolle.
Sam ist ein kleines Wesen mit einer Leinenmaske, die darauf bedacht ist, dass sich auch alle an die Halloween-Traditionen halten.
Besonders wichtig sind ihm diese “Grundregeln”:

  • Blase kein Halloween-Licht aus, bevor Halloween vorbei ist
  • Trage ein Kostüm
  • Kontrolliere deine Süßigkeiten, bevor du sie isst
  • Verteile Süßigkeiten

Die 5 Geschichten behandeln typische Halloween-Märchen und -Figuren, jedoch in einem modernen Kostüm und schwarzem Humor.

Gruselfaktor:
Da ich ein großer Halloween-Fan bin fand ich den Film absolut nicht gruselig, sondern durchweg amüsant.
Jedoch konnte der Film mich auch in einigen Szenen erschrecken und überraschen.

Ekligkeitsfaktor:
Der Film kann mit netten Gore-Szenen punkten, lediglich in einer Szene Spoiler anzeigen ▼

sieht man dem Film an, dass er nicht das größte Budget hatte.
Die meisten Szenen in denen das Blut spritzt sind jedoch gut umgesetzt worden und absolut sehenswert.
Spoiler anzeigen ▼

Beschwerden:
Eigentlich kann man sich bei diesem Film über nichts beschweren. Die Geschichten sind schön miteinander verbunden.
Die schauspielerische Leistung ist vielleicht nicht die Beste, aber allemal gut und überzeugend.

Höhepunkte:
Definitiv Sam! Direkt nachdem wir den Film gesehen hatten haben wir uns bei Amazon eine Sam-Figur bestellt. Er ist einfach purer Zucker.

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Außerdem schaffen es die Geschichten in sich immer wieder mit unerwarteten Wendungen zu überraschen.
Ein persönlicher Höhepunkt für uns war noch, dass das Mädchen “Rhonda” aus der 3. Geschichte, mir erschreckend ähnlich sieht, wenn auch nur mit Brille :)

Fazit:
Trick ‘r Treat ist ein toller Halloween-Horror-Film und darf bei keiner Halloween-DVD-Nacht fehlen.
Aber auch unterm Jahr weiß der Film zu überzeugen.

In diesem Sinne,
HAPPY HALLOWEEN!

Bewertung: ★★★★½

Kategorien: Horror
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Laura @ 18:28

25. Oktober 2009

Orphan – Das Waisenkind

Wie ich hier bereits erwähnt hatte war Orphan – Das Waisenkind einer der Filme, die ich in nächster Zeit unbedingt sehen wollte.
Also haben wir uns am Freitag auf ins Kino gemacht.

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Handlung:
Nachdem Kate und John ihr drittes Kind, ein Mädchen namens Jessica, gegen Ende der Schwangerschaft verloren haben, haben sie sich vorgenommen ein Mädchen zu adoptieren.
Hierfür gehen sie ins St. Mariana, ein reines Mädchen-Waisenheim. Dort angekommen wird John direkt auf die 9-jährige Esther aufmerksam. Sie scheint sehr intelligent und begabt für ihr Alter. Sie selbst sagt über sich, dass sie nunmal anders als andere Kinder sei. Die Wahl fällt auf Esther.
Zu Hause angekommen ist die kleine taub-stumme Max ganz begeistert von ihrer neuen großen Schwester. Daniel jedoch merkt sofort, dass mit seiner neuen kleinen Schwester etwas nicht stimmt und ist ihr von Anfang an nicht gut gesinnt.
Im Laufe des Films merkt auch vor allem Mutter Kate, dass sie sich wohl eher den Teufel als einen Engel ins Haus geholt haben.

Nervenkitzel:
Hier definitv vorhanden. Der Film versteht es Spannung aufzubauen um uns dann doch ins Leere laufen zu lassen.
Immerwieder rätselt man mit, will wissen ob Esther einfach nur die Ausgeburt der Hölle ist oder was hinter ihrem Verhalten steckt.

Höhepunkte:
Sind definitv die schauspielerischen Leistungen der drei Kinder, wobei natürlich vor allem die 11-jährige Isabelle Fuhrman, die Esther spielt, heraussticht.
Außerdem ist die Wendung, die der Film zum Ende hin annimmt, das einfallsreichste und unerwarteste was ich seit langem gesehen habe. Dieser Film gehört nämlich eigentlich ganz und gar nicht zu den typischen “Böses Kind”-Filmen.

Beschwerden:
Eigentlich kann ich mich nicht über viel beschweren, außer, dass die Charaktere hier und da unnachvollziehbar handeln. Vor allem Kate müsste früher effektiv durchgreifen, wenn sie dermaßen Angst um ihre Kinder hat.

Fazit:
Dieser Film ist eindeutig empfehlenswert, sowohl für Liebhaber böser Kinder, als auch für Liebhaber des feinen Nervenkitzels und Mitfieberns eines Horror-Thrillers.
Unbedingt schauen.

Bewertung: ★★★★½

Kategorien: Horror, Thriller
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Laura @ 09:25

18. Oktober 2009

Worauf ich gespannt bin…

Habe die Tage mal Blairwitch und den HorrorBlog durchstöbert und möchte euch hier jetzt mal zeigen, auf welche Filme ich schonmal gespannt bin, die noch nicht raus sind.

Also fangen wir an mit den Filmen, die in Deutschland noch nicht erhältlich sind oder im Kino laufen.
Ganzen Eintrag lesen

8. Oktober 2009

Dark Corners

€ 2,32Bei Amazon kaufen

Handlung:
Die junge Susan sollte eigentlich mehr als zufrieden mit ihrem Leben sein. Zusammen mit ihrem liebe- und humorvollen Mann lebt sie in einem Haus wie aus Schöner Wohnen und auch beruflich läuft alles zufriedenstellend. Wäre da nicht das Problem, dass sie einfach keine Kinder bekommt und zu allem Überfluss quälen sie auch noch diese Albträume.
In diesen kann sie das Leben der unglücklichen Bestatterin Karen, die Susan wie aus dem Gesicht geschnitten ähnelt, verfolgen. Sie lebt in einer grauenvollen, schaurigen Welt und wird dort von einem brutalen Monster nachts immer wieder aufgesucht.
Susan geht daraufhin zu einem Hypnosetherapeut, der ihr mit ihren Albträumen helfen soll, doch dieser scheint seine Position nur auszunutzen.
Und dann wäre da noch dieser Frauenmörder der sein Unwesen treibt…

Gruselfaktor:
Wie bereits erwähnt ist die Welt von Susan nicht annähernd Horror, wo hingegen die Welt von Karen doch schon hier und da zu einem ordentlichen Erschrecker führen kann.
Die Bewohner in ihrer Stadt sind seltsam entstellt, alles scheint düster und verfallen.
Aber auch ansonsten kann der Film hier und da mal kurz erschrecken, wenn er sich nicht gerade wieder zieht.

Ekligkeitsfaktor:
Ist für meinen Geschmack sehr angenehm, das heißt es wird einem immer mal wieder kurz ein wenig anders, Spoiler anzeigen ▼

aber nie übertrieben viel hintereinander sondern nett gesetzte Ekel-Akzente.

Beschwerden:
Generell kann man sich über den Film eigentlich nicht beschweren, vor allem was die filmische Qualität angeht, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um einen Low-Budget-Film dreht.
Thora Birch, bekannt aus The Hole und American Beauty, wirkt in ihrer Rolle jedoch fast etwas unterfordert.
Die deutsche Synchronisation lässt hier und da, wie bei den meisten Billigproduktionen, zu wünschen übrig, da sie sehr unemotional rüberkommt und nicht zur Mimik der Schauspieler passt.
Allerdings muss man sagen sind das alles nur Kleinigkeiten im Vergleich dazu, dass man die Story schon nach nur kurzer Zeit kaum noch verfolgen kann. Denn durch die vielen Sprünge zwischen Susans und Karens Welt Spoiler anzeigen ▼

kommt man schnell nicht mehr hinterher was jetzt wo passiert ist, was real was Traum ist.
Auch wartet man gespannt auf die Auflösung um dann doch nur noch mehr verwirrt zu werden.

Höhepunkte:
Höhepunkte waren definitiv der schwarze Humor, der den Film immer mal wieder aufgelockert hat. Aber auch das Make-Up konnte überzeugen, die Effekte wirkten stets realistisch.
Mit der Story, die ja eigentlich das Wichtigste bei einem Film sein sollte, konnte er jedoch überhaupt nicht punkten.

Fazit:
Dark Corners könnte ein intelligenter Horrorflick sein würde er sich nicht zu sehr auf diese Wechselspielchen einlassen und von Anfang an durchschaubarer sein.

Bewertung: ★☆☆☆☆

Kategorien: Horror
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Laura @ 16:48

27. September 2009

Ultraviolet

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Handlung:
Ende des 21ten Jahrhunderts bricht eine Seuche aus, die Menschen in Hämophagen, vampirähnliche Wesen, verwandelt. Eine der Infizierten ist Violet Song jat Shariff (Milla Jovovich) die zum Abbruch ihrer Schwangerschaft gezwungen wird. Ihr gelingt es allerdings aus dem Lager, in dem sie mit anderen Hämophagen von der Regierung gefangen gehalten wurde, zu fliehen und kämpft künftig gegen die Regierung. Violet stiehlt eine Waffe von Vizekardinal Ferdinand Daxus, mit der er alle Hämophagen vernichten möchte. Doch Violet stellt fest, dass es sich bei der Waffe um ein Kind handelt, in dessen Blut ein Stoff fließt der alle Hämophagen vernichten kann. Violets Hoffnung wächst, dass aus diesem Blut ein Gegenmittel gegen die Seuche gewonnen werden kann und so stellt sie sich auch gegen ihre Auftraggeber, andere Hämophagen, und flieht zusammen mit dem Kind Six. Doch Violet entwickelt nicht nur Gefühle für den Jungen, auch ihre Hoffnungen schwinden, denn der Plan von Daxus war anders als bisher vermutet.

Höhepunkte:
Es gibt immer wieder nett anzusehende Martial-Arts-Kämpfe und wilde, akrobatische Schießereien die ein ordentliches Actionfeuerwerk abgeben.

Beschwerden:
Die Darstellung des Films mag Geschmacksache sein und möglicherweise ein Versuch sein dem Film einen gewissen Comic-Charakter zu verpassen. Mir gingen die schlechten Computeranimationen und die übertriebenen Farben permanent auf die Nerven. Die sowieso recht magere Handlung wird noch dazu mäßig und teilweise schleppend erzählt und verleitet in vielen, eigentlich als dramatisch angedachten, Momenten zum Ausschalten.

Dass bei all den Schießereien und Schwertkämpfen kaum bzw. kein Blut zu sehen ist und mit Ausnahme einer kurzen Szene überhaupt nur Violet zu bluten scheint wirkt lächerlich, ebenso wie Soldaten mit Rüstungen aus Glas, die wohl nur den Zweck haben effektvoll zertrümmert zu werden. Allgemein hangelt sich der Film von einer Logiklücke zur nächsten. Zuerst kämpft Violet mit einer Unmenge an schwer bewaffneten Soldaten, flüchtet in der nächsten Szene dann allerdings vor eine Gruppe von fünf Soldaten die sie noch nicht einmal bemerkt haben um kurz darauf lässig eine Schießerei mit rund 20 Mafiosi einzugehen die alle ihre Waffe auf Violet richten.

Fazit:
Wer Wert auf gute Handlung legt sollte von Ultraviolet die Finger lassen. Für Freunde von leichter Actionkost die auf wilde Schießereien und Schwertkämpfe stehen ist der Film vielleicht einen Blick wert, vorausgesetzt man kann sich mit extremer Blutarmut und billigen Effekten anfreunden.

Bewertung: ★☆☆☆☆

24. September 2009

District 9

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Handlung:
Im Jahr 1982 stoppt ein Raumschiff über Johannesburg (Südafrika). Kein Angriff, keine andere Reaktion. Nach drei Monaten entschließt sich die Regierung der Sache auf den Grund zu gehen und findet an Bord des Raumschiffes über eine Million Aliens die kurz vor dem Hungertod stehen. Die Aliens werden in Flüchtlingslager, den District 9, gebracht aus denen sich im Laufe der Zeit ein Ghetto entwickelt.

Anfang des 21ten Jahrhunderts häufen sich die Vorfälle mit den insektenähnlichen Aliens und auch die Nigerianer die sich als Waffenschieber im District 9 niedergelassen haben sind den Menschen ein Dorn im Auge. Daher soll die MNU (Multinational United) die inzwischen fast zwei Millionen Aliens in ein weit von den Menschen entferntes Flüchtlingslager umsiedeln. Wikus van de Merwe, Mitarbeiter der MNU, wird damit beauftragt die Aliens über die geplante Umsiedelung zu informieren und kommt im District 9 dann mit einer außerirdischen Flüssigkeit in Kontakt, die ihn langsam zu einem Shrimp, wie die Aliens abwertend bezeichnet werden, verwandelt.

Für Wikus Auftraggeber ist das ein Glücksfall, denn die Alienwaffen die beschlagnahmt wurden können nur durch die außerirdische DNA aktiviert werden. Doch als Wikus dann umgebracht und seziert werden soll befreit er sich und versucht seine Haut zu retten.

Höhepunkte:
Der Film glänzt auf ganzer Länge mit Seitenhieben auf reale Zustände, erzeugt aber nie das Gefühl, man würde sich die Predigt eines Moralapostels anhören. Stattdessen gibt es an jeder Ecke Witz und Action und nette Splattereffekte. Zudem ist die Rolle von Wikus van de Merwe äußerst beachtlich, ist er doch von Anfang an unsympathisch, rückratlos und ein ziemlicher Schleimbolzen, hat aber gleichzeitig eine tragische Rolle, die ihn zu ungeahnter Größe heranwachsen lässt, um es sogar zu echten Heldentaten zu bringen.

Ekligkeitsfaktor:
Auch wenn man es von District 9 nicht erwartet, er läuft nur so über von ekligen Effekten. Allein die Verwandlung von Wikus ist nichts für schwache Gemüter und die, besonders am Ende, oft zum Einsatz kommenden Alienwaffen sind nicht zimperlich mit ihren Projektilen – es spritzt regelmäßig Menschen-Matsch durch den District 9.

Beschwerden:
Beschweren kann ich mich höchstens darüber, dass nur wenige Filme mich permanent so gut unterhalten. Der Film hebt die Messlatte für vergleichbare Filme in eine enorme Höhe.

Fazit:
District 9 bietet eine gekonnte Mischung aus Action, Sci-Fi, Realität und Fiktion und ist keine Minute langweilig. Natürlich gibt es auch diverse kleinere Kritikpunkte, wie etwa die Fünf Filmfreunde entdeckt haben. Wer einen Film aber sieht wegen der guten Unterhaltung und nicht vorhat ihn in winzige Fetzen zu sezieren, der wird von District 9 gut bedient.

Bewertung: ★★★★½

Kategorien: Sci-Fi
Tags:, ,
Thomas @ 15:47
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